Feedback



›Bernhard Seiler, Nachrichtenredakteur und -sprecher, Moderator, Hessischer Rundfunk

Im Stimmbildungs-Unterricht bei Caroline Jahns entdecke ich in jeder Stunde einen neuen Klang-Raum bzw. Aspekt der eigenen Stimme. Wie auf einer fachkundig geführten Expedition erschließe ich mir Schritt für Schritt immer mehr Potenziale und entwickle ein Gefühl dafür, auf welche Weise ich der Stimme mehr Brillanz und Natürlichkeit verleihen und die volle Bandbreite der klanglichen Möglichkeiten nutzen kann.

›Sascha

Leichtigkeit und ein gutes Selbstgefühl lassen sich ja nicht auf Knopfdruck herstellen. Umso verblüffter und beglückter bin ich jedes Mal, wenn ich nach einer Stunde bei Caroline Jahns nach Hause laufe. Ich kann noch so erschöpft, verunsichert oder vom Alltag betäubt bei ihr ankommen – heraus komme ich wirklich jedes Mal mit einem guten Gefühl: wach und lebendig, vergnügt vor mich hinsummend, mich freuend über mich selbst und über die Menschen, denen ich begegne.
Ich weiß nicht, was da zwischen Psyche und Körper, Stimme und Gefühl genau passiert. Ich singe ja auch gar nicht so oft in den Stunden, kann auf keine Liste ›erarbeiteter‹ Lieder verweisen, sondern mache einfach ›nur‹ Klänge, z.B. auf ›A‹ oder ›O‹ oder ›Ö‹. Aber genau das ist der Punkt: Ich muss nichts, muss nichts leisten, muss keinem wo auch immer herkommenden Selbstbild genügen, muss nicht perfekt sein, darf das Geröll am Wegrand, wie Frau Jahns einmal so schön sagte, einfach mitnehmen und einfach nur wahrnehmen, spüren, wie sich da was entfaltet und vitalisiert im Klang.
Natürlich ist das methodisch angeleitet, und es geht auch immer wieder darum, das klanglich Erlebte ausgehend von den tollen sprachlich-metaphorischen Vorschlägen von Frau Jahns mit eigenen Worten zu beschreiben. Aber dabei sind keine Konzepte, Normen oder Sprachschablonen wirksam, die sich vor die konkrete, immer wieder neue Erfahrung schieben.
Wenn ich was lernen wollte, würde ich sagen: So geht Lernen. Und es geht nur deshalb, weil Caroline Jahns auf Augen- bzw. Ohrenhöhe dabei ist, weil sie mithört und sich mitfreut über das, was da passiert. Einer solchen Lehrerin kann man vertrauen. Und dieses Vertrauen ist die Voraussetzung für das, was in den Stunden passiert, weil es sehr viel mit Öffnung, mit Schutzlosigkeit, mit kindlichem Staunen, mit Entdeckerfreude zu tun hat.
Was man dabei entdeckt, worüber man staunt, ist ja eigentlich nur die eigene Stimme, aber über diesen Zugang zur eigenen Stimme entsteht offenbar etwas Umfassenderes, was man – sprachlich ja nicht zufällig verwandt – mit der Erfahrung innerer Stimmigkeit beschreiben könnte.
Vielleicht hat es auch mit dem zu tun, was der Soziologe Hartmut Rosa – ebenfalls nicht zufällig auf das Wortfeld des Akustischen zurückgreifend – »Resonanzerfahrung« nennt. Was auch immer – für einen ›Kopfmenschen‹ wie mich ist Caroline Jahns' Stimmbildung ungemein befreiend. Das nützt meiner Arbeit als Lektor in einem großen Publikumsverlag. Es geht aber weit darüber hinaus.


›Antje

Ganz klasse ist, dass Caroline immer gezielt herausfindet, wo sich gerade etwas "verklemmt" hat und wie man den Klang noch freier und leichter bekommen kann. Und das variiert von Mal zu Mal, so dass Standardübungen vielleicht auch etwas nützen, man aber sicherlich nicht so schnell etwas erreichen könnte. Im Idealfall hat man das Gefühl, selbst kaum etwas zu tun, der ganze Raum ist aber mit Klang erfüllt - und man selbst auch, was auch irgendwie glücklich und zufrieden macht.
Vielleicht kann man Gesangsunterricht auch einfach mal mit Massage vergleichen: Es gibt Masseure, die einen überall gleichmäßig massieren, man fühlt sich danach auch sicherlich besser, aber die eigentliche Verspannung, die man vorher hatte, ist hinterher noch da. Und es gibt Masseure, die mit wenigen Griffen herausfinden, wo etwas verspannt ist, und es schaffen, gezielt die Verspannung zu beseitigen. Übertragen auf Gesangsunterricht gehört Caroline zu der zweiten Gruppe.


›Christian, Literaturwissenschaftler

Frau Jahns ist mit ihrem hoch innovativen didaktischen Konzept etwas gelungen, an das ich eigentlich schon nicht mehr geglaubt hatte: mich nämlich überhaupt zum Singen zu bringen, nachdem mir aufgrund höchst unangenehmer Erfahrungen in der Schulzeit das Singen eigentlich bereits völlig verleidet oder gar tabuisiert schien.
Mit vielfältigen Übungen zur Stimulation der am Singen beteiligten Stellen des Körpers habe ich aber in bereits kurzer Zeit erleben dürfen, dass es mir doch gelingen kann, auch ‚schöne‘ Klänge zu produzieren (nicht immer, aber immer öfter): Ich habe Phänomene wie Brillanz und Vibrato kennen gelernt. Frau Jahns gelingt es dabei stets, eine entspannte Atmosphäre und einen geschützten Raum herzustellen, in dem ich mich den genannten Übungen auch öffnen kann. Insbesondere zeugt es für mich von Mut und großem, begründetem Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten als Gesangspädagogin, einen Schüler anzunehmen, der mit Mitte 30 nicht nur gar keine Kenntnisse zum Singen mitbrachte, sondern zusätzlich noch den besonderen Wunsch äußerte, auch mit der männlichen Kopfstimme (Countertenor) zu experimentieren. Auch in diesem Feld erlebe ich sehr spannende Entwicklungen und sehe in diesem Experiment mit einer Stimmlage, die ‚wir‘ sonst eher als ‚weiblich‘ wahrnehmen, eine besondere Freiheit, sich von in einem selbst verwurzelten Stereotypen zur Männlichkeit zu lösen. Ich hätte mir jedenfalls vor ca. 1 1⁄2 Jahren nicht träumen lassen, dass ich aktuell zumindest nährungsweise und mit bisweilen auch bereits leicht ‚brillanten‘ Tönen den Anfang einer Mozart-Arie für Mezzosopran singen ‚kann‘.


›Prof. Dr. Elke Schimpf und Angela W.

Frau Jahns trifft mit ihrem Unterricht immer den richtigen Punkt bei uns und ermöglicht uns, die eigene Stimme als wertvolles Instrument zu erleben, das durch den Unterricht gut gestimmt zu einem vollen differenzierten Klangkörper wird, den wir nutzen und weiterentwickeln können. Wir singen in dem internationalen A-Cappella-Chor swensk ton und sind seit ca. fünf Jahren in Stimmbildung bei Frau Jahns. Obwohl wir auch aus beruflichen Gründen meist nur alle drei bis vier Wochen eine Unterrichtsstunde nehmen können, haben wir eine unglaubliche Weiterentwicklung unserer Stimmen erfahren. Wir können  unsere eigene Stimme selbstbewusster und lebendiger einsetzen und unsere sinnliche Wahrnehmung, v.a. das Hören und körperliche Erleben von Musik wird stetig erweitert. Auch die Maßstäbe in Bezug auf die Entwicklung klanglicher Qualitäten haben sich durch den Unterricht verändert und wir haben mehr Zutrauen in unsere eigene Stimme und Lust am Experimentieren damit gewonnen.

›Ursula

Der Gesangsunterricht bei Frau C. Jahns ist sehr individuell und persönlich abgestimmt auf den Klang meiner Stimme im Moment meines Befindens und dem, was wir schon im Unterricht erschlossen haben. Frau Jahns hat ein ausgesprochen feines Gehör, mit dem sie feststellt, welche Übung meine Stimme fördern könnte, z. B. gegen ein Stück Butterbrotpapier singen. Das machen wir dann eine Weile mit einigen hilfreichen Feedbacks, bis es wirkt.
Es ist unglaublich wie viel schöner und ausdrucksstärker meine Stimme danach klingt, ohne Papier.
So verfügt Fr. Jahns über ein schier unerschöpfliches Knowhow und ebenso über ein großes Einfühlungsvermögen und jede Menge pädagogisches Geschick, unsere Schülerstimmen beinahe spielerisch zu entfalten. Sie begeistert uns dabei mit ihrer eigenen Stimme und ihrer persönlichen Ausstrahlung.
Ich habe seit Anfang 2009 bei ihr Unterricht genossen und jede Stunde war eine Bereicherung. Ich bin von Beruf MTA und nach der Erziehung meiner drei Kinder jetzt Oma von 2 Enkeln, die auch schon gerne singen und singen lassen.

›Anke T., Wiesbaden

Gerne wollte ich mehr über meine Stimme lernen und mit Spaß bei gemeinsamen Liedern mitsingen. Aus diesem Grund habe ich im Internet nach Gesanglehrern recherchiert. Das breite Angebot von Stimmpädagogik bis hin zum Gesangsunterricht hat mich angesprochen und die herzliche Tonalität haben mir den entscheidenden Impuls gegeben, Frau Jahns zu kontaktieren.
Seit März nehme ich nun regelmäßig Unterricht und habe bereits einiges
- einiges über meine Stimme (und auch mich) gelernt
- einiges über meine Stimme erfahren und erfühlt und
- kleine Glücksmomente erlebt, wenn die Stimme zum Körpergefühl passt.
- Ich habe entspannt und mit Spaß mitgesungen.
Und ich denke, auch beruflich werde ich von dem Unterricht profitieren. Wenn man weiß, dass man bei Präsentationen auf seine Stimme bauen und sie pointiert einsetzen kann.
Danke Frau Jahns.

 
›Andreas Reusch, Geschäftsführer Contrust

Meine Motivation Gesangsunterricht zu nehmen entstand im Rahmen meiner Aktivität in einem Chor und begründete sich in dem Wunsch ein wenig mehr Sicherheit beim Singen zu gewinnen. Da ich vorher noch niemals alleine vor einer anderen Person gesungen hatte bin ich mit einem etwas unsicheren Gefühl zu meiner ersten Unterrichtsstunde erschienen. Es kostete mich jedoch nur geringe Überwindung, da es Caroline mit ihrer offenen Art schnell gelungen ist mir eine gewisse Sicherheit zu vermitteln. Dies vor allem deshalb, weil sie jeden noch so gekrächzten Ton als positiv angenommen hat. Insbesondere die Entwicklung meiner Stimme hat mich dabei von Stunde zu Stunde neu überrascht. Dies geschah im Wesentlichen durch Fortentwicklung der Singtechnik. Aber auch das Ausprobieren in völlig ungewohnten Stimmlagen hat mich hierbei voran gebracht. Dies, weil es mir gelungen ist Töne in Höhen zu singen, die ich mir - als eigentlich auf Bass programmierter Sänger - nie im Leben zugetraut hätte. Im Ergebnis ist festzuhalten, dass mir der Unterricht das Gefühl gegeben hat spielerischer mit meiner Stimme umgehen zu können. Jedoch ist ebenfalls anzumerken, dass dies nur zu Nachhaltigkeit führt, wenn man am Ball bleibt. Die wöchentliche Chorarbeit ist hierfür auf Dauer nicht ausreichend.

›Almut

Ich danke dir sehr für deine Unterstützung, bei dir hatte ich immer das Gefühl singen zu können und meine Stimme weiter entwickeln zu können. Du hast so eine unterstützende Art, siehst immer das Positive im genauen Hinhören. Jetzt singe ich auch weiter in der kleinen Band. Ich habe lange Zeit deinen Zuspruch gebraucht, um mich überhaupt zu trauen.


›D. Wallmann

Ich hatte am Samstag meinen Live-Auftritt mit der Band gehabt und nach dem Feedback, das ich erhalten habe, kam es sehr gut an. Ich möchte mich noch mal ganz herzlich bei Ihnen für den auf meine Anforderungen und Fähigkeiten zugeschnittenen tollen Unterricht bedanken.
Außerdem hat es mir auch noch Spaß gemacht!